Medizinische Forschung bedeutet, auf medizinischem Gebiet wissenschaftlich zu arbeiten. Dabei sind die üblichen Geplogenheiten guter Forschung einzuhalten wie Studienplanung, -protokollierung, -auswertung und -interpretation. Insbesondere sind dabei statistische Methoden kompetent einzusetzen – hier helfen die Experten von Novustat.

Unterstützung durch Novustat für Ihre medizinische Forschung

In Ihrer medizinischen Forschung unterstützen wir Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Forschungsmethode, Erstellung ihres Forschungsdesigns, der Durchführung, statistischen Auswertung, Deutung und Darstellung der Forschungsergebnisse. Buchen Sie nach Bedarf, welche Unterstützung Sie benötigen. Unsere Experten sind nicht nur Statistik-Profis, sondern kennen sich auch in der medizinischen Forschung aus.

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Evidenzbasierte Medizin basiert auf medizinischen Forschungsergebnissen

Gerade der neuere Zweig der medizinischen Forschung, die evidenzbasierte Medizin, legt großen Wert darauf, dass Therapie-Entscheidungen in der ärztlichen Behandlung nur aufgrund von empirischen Forschungsergebnissen getroffen werden, z.B. auf Grundlage der in einer Studie festgestellten Überlebenschancen und Behandlungserfolge verfügbarer Therapiemöglichkeiten. Dazu muss jedoch der Arzt die relevanten Forschungsergebnisse kennen. Novustats Experten unterstützen Ihre Behandlung gerne durch gründliche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschungsliteratur, sowohl in der Primärliteratur als auch der vergleichenden Sekundärliteratur. Dabei berücksichtigen sie die Jadad-Skala zur Bewertung der methodischen Studienqualität, um die Verlässlichkeit der Ergebnisse zu beurteilen.

Forschungsmethoden in der Medizin

Die medizinische Forschung bedient sich ganz verschiedener Forschungsmethoden. Vielleicht wollen Sie ja selbst eine solche Studie durchführen. Novustats Experten unterstützen Sie gerne dabei.

Eine präklinische Studie untersucht die Wirksamkeit einer Substanz oder einer Behandlung an Tieren oder an in vitro-Modellen.

Eine klinische Studie erprobt ein Medikament, ein Gerät oder ein Vorgehen in einem kontrollierten Experiment an Menschen.

Epidemilogische Studien dagegen untersuchen eher retrospektiv anhand von Patientenschicksalen, ob sie daraus Schlussfolgerungen ziehen können. Eine Fall-Kontroll-Studie beispielsweise vergleicht erkrankte Personen („Fälle“) mit einer Vergleichsgruppe von gesunden Personen („Kontrollgruppe“). Hat man eine konkrete Vorstellung davon, welche Risikofaktoren diese Krankheit auslösen können oder könnten, untersucht man im Nachhinein, ob die kranken Personen diesen Risikofaktoren statistisch signifikant stärker ausgesetzt waren als die gesunden. (Ob beispielsweise unter den Lungenkranken mehr Raucher sind als unter den Personen mit gesunder Lunge.) Eine statistische Korrelation zwischen der Häufigkeit des Risikofaktors und dem Auftreten der Krankheit ist natürlich noch kein Beweis dafür, dass tatsächlich der Faktor die Krankheit auslöst. Sie bedeutet jedoch einen ersten Hinweis. Gerade bei selten auftretenden Krankheiten kann diese Forschungsmethode Ergebnisse liefern, die sonst nicht möglich gewesen wären. Die Daten für eine solche Untersuchung erhält man aus den Krankenhausakten oder Daten aus einer Arztpraxis. Die Auswahl der jeweiligen Stichproben muss sorgfältig erfolgen, z.B. macht es Sinn, nur Neuerkrankungen zu betrachten und Daten aus mehreren Bundesländern zu sammeln. Diese Art der Studie erzeugt geringe Kosten, da bereits vorhandene Daten verwendet werden. Jedoch ist eine solche Untersuchung auch mit einigen Gültigkeitsproblemen behaftet. Beispielsweise spielt die Qualität der Daten eine große Rolle, angefangen mit der Vollständigkeit.

Eine Kohortenstudie ist eine Langzeitstudie, die entweder retrospektiv durchgeführt wird oder die beobachteten Probanden werden über einen längeren Zeitraum hinweg begleitet. So kann deren Entwicklung über einen größeren Zeitraum verfolgt werden. In der Kohortenstudie werden diejenigen Personen, die dem Risikofaktor ausgesetzt waren, verglichen mit denen, die es nicht waren. Zwischen den Gruppen wird die unterschiedliche Häufigkeit, mit der eine Krankheit auftritt, jeweils mit statistischen Verfahren verglichen. Es wird dabei darauf geachtet, dass die Personen einer Stichprobe zur selben Kohorte gehören, d.h. in vielen weiteren Eigenschaften wie z.B. dem Alter, ähnlich sind. Untersucht werden mit einer Kohortenstudie oft entwicklungspsychologische Fragestellungen oder die Entwicklung einer Eigenschaft über längere Zeit.