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Die 7 wichtigsten Tipps für erfolgreiche quantitative Marktforschung

Quantitative Marktforschung ist in der Lage, sehr schnell und effizient die allgemeine Meinung über ein Produkt oder eine Dienstleistung einzuschätzen. Sie kann dabei helfen, die eigene Zielgruppe in Hinsicht auf Einstellungen, Verhaltensweisen, Meinungen und Ähnliches zu untersuchen. Bei der quantitativen Forschung werden gezielte und systematische Fragen an die Zielgruppen gestellt. Dies kann beispielsweise durch eine quantitative Befragung geschehen. Die Antworten werden anschließend statistisch analysiert, um fundierte Entscheidungen zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen zu ermöglichen. Diese Verbesserungen führen wiederum zur Erhöhung der Zufriedenheit der Zielgruppe. Um den optimalen Nutzen aus quantitativer Marktforschung zu ziehen, empfehlen sich jedoch einige Best Practices. In diesem Artikel stellen wir daher die 7 wichtigsten Tipps aus unserer langjährigen Arbeitspraxis für eine erfolgreiche quantitative Marktforschung vor. Diese Tipps sind sicherlich nicht erschöpfend, können aber einen erheblichen Einfluss auf die eigenen Forschungsbemühungen haben.

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5 Strategien und Tipps für quantitative Marktforschung

1 – Den Unterschied zwischen qualitativer und quantitativer Marktforschung kennen

Quantitative Marktforschung ist ein Ansatz, der sehr viel stärker systematisch und statistisch ausgerichtet ist als qualitative Forschung. Die  quantitative Marktforschung eignet sich daher gut zur Auswertung größerer Datenmengen. Korrekt durchgeführte quantitative Verfahren ermöglichen dabei häufig die Vorhersage von Kundenverhalten in bestimmten Situationen. So gibt ein A/B-Test beispielsweise Auskunft darüber, wie die Kunden das neue Design einer Webseite aufnehmen werden. Eine quantitative Befragung kann wiederum z.B. das Interesse und Zahlungsbereitschaft der Kunden an einem bestimmten Produktmerkmal bestimmen.

Qualitative Forschung, wie beispielsweise Interviews oder Fokusgruppen sind prinzipiell eher explorativ. Sie ermöglichen also das Aufstellen von Vermutungen über den Markt und kann dabei helfen, Produktideen zu generieren. Diese Methoden sind allerdings nicht gut geeignet, um Vermutungen sorgfältig zu prüfen. Dagegen ist die quantitative Forschung hervorragend dazu geeignet, präzise gestellte Fragestellungen fundiert zu beantworten.

Daher empfiehlt es sich häufig, die quantitative Marktforschung auch zur Absicherung von qualitativen Ergebnissen. Ein typischer Fall ist ein Unternehmen, das z.B. durch Interviews mit Kunden eine Kaufmotivation für ein bestimmtes Produkt vermutet. Diese Vermutung kann daraufhin  durch eine Kundenbefragung mit breiter Stichprobe sorgfältig geprüft werden.

Wir haben langjährige Erfahrung in der Durchführung und Auswertung von quantitativer Marktforschung– von der Kundebefragung bis zur Kundensegmentierung! Egal ob sie einen A/B-Test durchführen möchten, eine quantitative Befragung planen oder Ihre Kundendaten analysieren möchten: Wir helfen wir Ihnen gerne unseren Dienstleistungen zur Marktforschung kompetent weiter. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung!

2 – Die eigene Zielgruppe kennen

Zuerst sollte man wissen, welchen Markt ein Produkt anvisiert. Hierzu sollte man die Merkmale potenzieller Kunden identifizieren. Dazu gehört z.B. die Region, demografische Faktoren wie Alter, Geschlecht und Einkommen oder psychologische Faktoren wie Persönlichkeit und Einstellungen. Wenn die Zielgruppe noch nicht genau festgelegt wurde, sollte zuerst unbedingt ein Forschungsprojekt zur Kundensegmentierung durchgeführt werden.

Wenn eine Zielgruppe erst einmal klar definiert wurde, können regionale Daten dazu verwendet werden, um weitere Informationen über die Zielgruppe zu erhalten. Dadurch lässt sich die Zielgruppe schließlich weiter eingrenzen.

In vielen Fällen möchte man aber auch ein bestehendes Kundenangebot aufbauen, beispielsweise bei der Einführung eines Premium-Programms. Dann kann es sinnvoll sein, die Informationen über die bestehenden Kunden zu verwenden als Basis für die Zielgruppe zu verwenden. Diese Gruppe kann man dann vor der Kundenbefragung durch weitere Kriterien weiter eingrenzen, beispielsweise nach verfügbaren Haushaltseinkommen.

3 – Die geeignete Stichprobengröße wählen

Nur bei einer ausreichend großen Stichprobe ist ein  Unternehmen in die Lage, auf den Daten zuverlässige Erkenntnisse zu gewinnen. Die Stichprobe sollte also groß genug sein, um die erforderlichen statistischen Verfahren zu ermöglichen. In anderen Worten: Die Stichprobe (beispielsweise die Anzahl der Teilnehmer einer quantitativen Befragung) sollte genügend Personen umfassen, um sicherzustellen, dass die von Ihnen gesammelten Daten genau sind und nicht zufällig zu Stande gekommen sind. Allerdings sollte man auch bedenken, dass das Sammeln von Daten natürlich auch mit Kosten und Zeit verbunden sein kann. Daher ist es wichtig eine Stichprobengröße zu wählen, die ausreichend groß ist, aber eben nicht weit über das Ziel hinausschießt und wertvolle Ressourcen verschwendet. Die optimale Stichprobengröße hängt dabei von den eigenen Forschungszielen, dem Budget und der benötigten Genauigkeit der Ergebnisse ab. Eine professionelle Beratung durch erfahrene Statistiker ist daher für quantitative Marktforschung unabdingbar.

Mindestens genauso wichtig wie die korrekte Stichprobengröße ist jedoch auch die Verwendung einer repräsentativen Stichprobe. Eine repräsentative Stichprobe bedeutet kurz gesagt, dass die Zusammensetzung der Stichprobe der anvisierten Zielgruppe entspricht. Auch hier empfiehlt sich eine Beratung durch Experten, um die Aussagekraft der eigenen Ergebnisse abzusichern.

4 – Forschungsziele präzise formulieren

Bevor man mit der Datenerhebung beginnt, sollte das Ziel für das Forschungsprojekt klar definiert sein. Nur wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, kann man auch genaue Ergebnisse erzielen. Für die quantitative Forschung sollte daher von Anfang an klar sein, welche Fragestellung eigentlich untersucht werden soll.

Gleichzeitig sollte man auch die Anzahl der Ziele der Untersuchung beschränken. Typisch für ein gut organisiertes Forschungsprojekt sind 1 bis 3 Zielsetzungen bzw. Fragestellungen. Andernfalls läuft man Gefahr viele vage oder verwirrende Fragen zu stellen auf die man am Ende nur unzureichende Antworten erhält. Zudem erfordert eine quantitative Befragung mit zahlreichen Forschungsfragen sehr lange Fragebögen. Hier ermüden die Teilnehmer der Kundenbefragung schnell und liefern dann nur noch ungenaue Antworten.

5 – Fragen an die Zielgruppe einfach halten

Egal in welcher Form die Fragen an die Zielgruppe gestellt werden – man sollte immer bedenken, dass die Antworten leicht auswertbar sein sollten. Fragen an die Zielgruppe sollten daher klare, vordefinierte Antworten liefern. In der Regel empfehlen sich für eine quantitative Befragung daher Fragen mit Multiple-Choice-Antworten.

Mindestens genauso wichtig ist es jedoch auch, zweideutige Fragen zu vermeiden. Immer wieder sehen wir Kundenbefragung, in denen in einer Frage nach zwei Dingen gleichzeitig gefragt wird.

Für die quantitative Marktforschung sollte man Doppelfragen bei der Kundenbefragung vermeiden
“Doppelfragen” sollte man bei einer Kundenbefragung vermeiden.

In dem obigen Fall mag der Kunde unterschiedliche Meinung zu Produkt und Marke haben. Da der Teilnehmer aber ja auf diese Frage nur eine Antwort geben kann,  ist es bei den Antworten dann unklar, auf welchen Aspekt sich der jeweilige Teilnehmer bezogen hat.

6 – Bei entscheidenden Aspekten nach dem “warum” fragen

Auch wenn die meisten Fragen Multiple-Choice-Fragen mit eindeutigen Antworten sein sollten: Bei 1-2 Schlüsselfragen sollte man durch offene Folgefragen ermitteln, warum die Teilnehmer diese Antwort gewählt haben.

Es lohnt sich dabei, die Frage ein wenig kreativ zu gestalten. Wenn die Teilnehmer einfach nur gefragt werden “Warum haben Sie diese Antwort gewählt?”, werden die meisten Antworten nicht sonderlich konkret ausfallen. Nach Möglichkeit sollte man konkretes Feedback anstoßen. Ein besseres Beispiel wäre daher: “Können Sie ein Beispiel beschreiben, wann das für Sie ein Problem war?”

Offene Fragen für quantitive Befragung
Bei einer Kundenbefragung lohnt es sich 1-2 offene Folgefragen zu Schlüsselaspekten zu stellen

7 – Ergebnisoffen forschen

Selbstverständlich sollte quantitative Forschung bereits vorher bestehende Vermutungen untersuchen. Es ist jedoch wichtig, die persönliche Meinungen von der Forschungsmethodik fernzuhalten. Quantitative Marktforschung soll schließlich möglichst objektiv die echte Meinung der jeweiligen Zielgruppe erfassen! Hierzu müssen alle Beteiligten die Methodik möglichst objektiv und unabhängig von ihrer persönlichen Meinungen gestalten. Nur so können zuverlässigere Ergebnissen erzielt und fundierte Entscheidungen getroffen werden.

Fazit: Quantitative Marktforschung als der Schlüssel zum Erfolg

Quantitative Marktforschung bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um einer Marke zu helfen, sich stärker auf ihre Zielgruppe zu konzentrieren. Quantitive Forschung bietet zahlreiche Ansätze um die eigene Strategie und Marketingkampagne zu optimieren: Von einem besseren Verständnis der Wahrnehmung einer Marke über die Ermittlung der Demografie und Kaufkraft einer Zielgruppe bis hin zum Erfassen des Interesses an einem neuen Produkt. Erkenntnisse aus der quantitiven Marktforschung können für beinahe jedes Geschätsziel genutzt werden. Aber ohne eine sorgfältige Analyse sind die gewonnenen Daten nutzlos. Nur eine professionelle Auswertung der Daten führt letztendlich zu gewinnbringenden Erkenntnissen. Professionelle Unterstützung bei der Planung und Auswertung von Marktforschungsstudien wie z.B. einer Kundenbefragung zahlt sich vielfach aus. Denn das gewonnene Wissen über die Erfahrungen der Kunden kann den entscheidenden Unterschied für eine erfolgreiche Marketingstrategie ausmachen.