MAXQDA ist die Standardsoftware zur Umsetzung einer qualitativen Datenanalyse. Sie dient als technisches Hilfsmittel zur Auswertung qualitativer Interviews oder anderweitiger Daten. Natürlich ist es auch möglich, den Textmarker in die Hand zu nehmen und eine Auswertung von offenen Fragen manuell vorzunehmen. Aber das ist zeitaufwändig, und zudem sind Änderungen während der Codierung nur noch schwer und mit einem zusätzlichen Zeitaufwand umzusetzen.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Software MAXQDA für einen Großteil der im Rahmen einer qualitativen Datenanalyse anfallenden Standardfälle anwenden – von den ersten Schritten über die Codierung bis hin zur Auswertung und Visualisierung.
Sie benötigen eine Auswertung qualitativer Interviews und möchten dazu MAXQDA nutzen, um Zeit zu sparen? Wenden sie sich hierzu gerne an uns für eine professionelle Unterstützung!
Qualitative Datenanalyse und MAXQDA
Die fachliche Grundlage zur Anwendung von MAXQDA bildet im Regelfall die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren für die Auswertung qualitativ erhobener Daten. Das können zum Beispiel Interviewergebnisse, Fragebogendaten, Inhalte aus Büchern, Videos, usw. sein. Zielsetzung der Analyse ist es nun, die zur Verfügung stehenden Informationen auf einen überschaubaren Corpus zu reduzieren, um in einem nächsten Schritt Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der Daten bzw. im Vergleich zum wissenschaftlichen Forschungsstand zu erkennen. Die Auswertung von offenen Fragen stellt demnach einen ganz wesentlichen Teil der Forschung und Anwendung von MAXDA dar.
MAXQDA und qualitative Inhaltsanalyse können nicht voneinander losgelöst gesehen werden. D.h. es gilt, sich zunächst Wissen zur qualitativen Inhaltsanalyse anzueignen und sich danach an die Umsetzung mit dem Programm zu machen. Sie benötigen Hilfe in beiden Fällen? Die Fachexperten von Novustat sind hierzu gerne Ihre Ansprechpartner. Nehmen Sie hier gerne unverbindlich Kontakt über unser Anfrageformular auf.
Zunächst gilt es, das Programm zu erwerben. Sie haben die Möglichkeit eine für 30 Tage voll funktionsfähige Demoversion herunterzuladen. Alternativ finden Sie verschiedene Lizenzmodelle. Hier können Sie die für Sie geeignete Lizenz wählen. Angeboten werden dabei drei verschiedene Produkte: MAXQDA Standard, MAXQDA Plus, MAXQDA Analytics Pro. Für die meisten Anwendungsfälle ist die kostengünstige Version MAXQDA Standard gut ausreichend.
Die Benutzeroberfläche von MAXQDA
Die schlechte Nachricht zunächst: MAXQDA kann Ihnen die zeitlich mühsame Codierung der Daten – also die Zuordnung von Textstellen zu Kategorien – nicht abnehmen. Diese Aufgabe bleibt somit immer die ureigneste Aufgabe des Forschers. Aber MAXQDA unterstützt Sie bei der Vorgehensweise und Sie sparen dabei Zeit!
Wenn Sie das Programm zum ersten Mal starten, haben Sie folgende drei Möglichkeiten:

Wenn Sie „Neues Projekt“ wählen, können Sie dem Projekt einen Dateinamen geben und den Speicherpfad frei wählen.
Tipp: Wählen Sie als Speicherort den Pfad, den Sie auch für die Speicherung Ihrer Arbeit nutzen. So finden Sie später die Datei schnell wieder. Um eine Sicherheitskopie brauchen Sie sich übrigens nicht zu kümmern. Dies erledigt MAXQDA automatisch für Sie. MAXQDA zeigt dann seine vier Hauptfenster. Die „Liste der Dokumente“, die „Liste der Codes“, den „Dokumenten-Browser“ und die „Liste der codierten Segmente“. Über einen Wechsel auf das Registerblatt „Start“ und die Auswahl dieses Menüs

können Sie jederzeit die Gestaltung nach Ihren Bedürfnissen anpassen oder über das Kreuz rechts oben bei jedem Fenster einzelne Fenster auch vollständig ausblenden.
Tipp: Belassen Sie die Darstellung zu Beginn erst einmal so, wie es das Programm im Standard vorsieht. Sie werden sehen, Sie benötigen alle Felder.
MAXQDA: Importieren von Texten
Im Anschluss daran gilt es, das zu analysierende Dokument in MAXQDA zu importieren. Hierzu wechseln Sie auf das Registerblatt „Import“ und finden dann die Dateiformate, die MAXQDA verarbeiten kann.

Sie sehen, es gibt eine Vielzahl von Formaten, die verarbeitet werden können. Zusätzlich haben Sie unter „Dokument erstellen“ die Möglichkeit, einen Text manuell in MAXQDA zu erstellen. In den meisten Fällen werden Sie wohl „Texte, PDFs, Tabellen“ auswählen. Im folgenden Beispiel wurde ein Auszug aus dem Märchen „Hänsel und Gretel“ als PDF-Dokument hochgeladen; das Dokument ist jetzt vollständig im MAXQDA-Projekt gespeichert, sodass Sie theoretisch das Originaldokument löschen können:

MAXQDA vergibt automatisch einen Namen für das Dokument – in diesem Beispiel „Haensel“ – und zeigt an dem kleinen Symbol, um welchen Dokumententyp es sich handelt. Den Namen des Dokuments können Sie jederzeit mit Rechtsklick auf den Dokumentennamen unter „Dokument umbenennen“ ändern. Wenn Sie transkribierte Interviews importieren, wird MAXQDA Sie fragen, ob Sie die Audiofiles mit importieren möchten. Tun Sie das. So haben Sie dann im späteren Verlauf des Codierungsprozesses bei Unklarheiten die Möglichkeit, direkt aus MAXQDA heraus in die fraglichen Textstellen hereinzuhören.

Tipp: Insbesondere bei einer grösseren Anzahl von Dokumenten bietet es sich an, diese einheitlich zu bezeichnen z.B. mit Nummern. Gerade auch bei Interviews ist dies sinnvoll, da diese im Regelfall anonymisiert in der Arbeit wiedergegeben werden.
Codierung von Interviews mit MAXQDA
Nach dem Import der Daten beginnen Sie mit dem zentralen Schritt der qualitativen Datenanalyse: der Codierung. Dabei ordnen Sie Textstellen systematisch Kategorien, sogenannten Codes, zu.
Grundsätzlich haben Sie zwei Vorgehensweisen:
- Deduktive Codierung: Sie erstellen Ihr Codesystem vorab auf Basis von Literatur oder theoretischen Überlegungen.
- Induktive Codierung: Sie entwickeln Codes direkt während der Analyse aus dem Material heraus und erweitern Ihr Codesystem Schritt für Schritt.
Welche Methode Sie wählen, hängt von Ihrer Forschungsfrage und dem bestehenden theoretischen Wissen ab.
Codesystem in MAXQDA anlegen
Wenn Sie Ihr Codesystem vor der Codierung erstellen möchten, gehen Sie in die „Liste der Codes“ und legen über das Plus-Symbol neue Codes an.

Dabei definieren Sie:
- den Namen des Codes
- eine Farbe zur visuellen Unterscheidung
Tipp: Verwenden Sie möglichst unterschiedliche Farben. So erkennen Sie später schneller, welche Themen besonders häufig auftreten.
Sie können außerdem sogenannte Subcodes anlegen und Ihr Codesystem hierarchisch strukturieren. Hier gehen Sie genauso vor wie oben beschrieben und klicken beim jeweiligen Hauptcode auf das grüne Plus. Ein mögliches Codesystem sieht dann wie folgt aus:

Sie können jederzeit aus Hauptcodes Subcodes machen oder umgekehrt. Dies geht einfach durch Copy & Paste, indem Sie die Codes übereinander schieben. Auch dies werden Sie oft benötigen. Wenn Sie beispielsweise den Code „arbeitslos“ als Subcode von „Teuerung“ definieren wollen, ziehen Sie die Kategorie „arbeitslos“ im Codesystem auf „Teuerung“.


Codierung durchführen
Für die eigentliche Codierung öffnen Sie den „Dokumenten-Browser“.
Dort gehen Sie wie folgt vor:
- Sie markieren die relevante Textstelle
- Sie ziehen die Markierung per Drag & Drop auf einen bestehenden Code

Alternatives Vorgehen:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die markierte Stelle
- Wählen Sie „Mit neuem Code“
- Vergeben Sie direkt einen neuen Code

Sollten Sie einmal irrtümlich “falsch” codiert haben, löschen Sie einfach den Code, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Markierung im „Dokumenten-Browser“ klicken (hier: „Teuerung“) und klicken auf „Löschen“.

MAXQDA zeigt Ihnen anschließend in der „Liste der Codes“ an, wie häufig Sie einen Code bereits verwendet haben.
Codes anpassen und weiterentwickeln
Während der Analyse entwickeln Sie Ihr Codesystem kontinuierlich weiter.
MAXQDA unterstützt Sie dabei sehr flexibel. Sie können:
- Codes jederzeit umbenennen
- Codes per Drag & Drop verschieben und Subcodes erstellen
- Codierungen direkt im Text löschen
- einer Textstelle mehrere Codes gleichzeitig zuweisen

Diese Flexibilität stellt einen großen Vorteil gegenüber einer manuellen Codierung dar und erlaubt Ihnen eine iterative und saubere Analyse.
Tipp zur Codierung:
Formulieren Sie Ihre Codes möglichst sprechend.
Ein guter Code beschreibt den Inhalt der zugeordneten Textstellen so klar, dass Sie die Bedeutung auch später schnell erfassen.
Auswertung qualitativer Interviews mit MAXQDA
Nachdem Sie Ihre Texte codiert haben, bereiten Sie im nächsten Schritt die Auswertung vor. Dazu legen Sie fest, welche Dokumente und Codes Sie analysieren möchten.
Dokumente und Codes aktivieren
Damit MAXQDA die richtigen Inhalte auswertet, aktivieren Sie zunächst die gewünschten Dokumente und Codes:
- Klicken Sie auf den kleinen grauen Punkt neben den Dokumenten
- Wiederholen Sie den Schritt im Codesystem

Aktivierte Elemente werden rot markiert und mit einem Pfeil versehen.

Sie können entweder alle Dokumente gleichzeitig auswerten oder gezielt einzelne auswählen. Mit dieser Auswahl legen Sie fest, welche Inhalte MAXQDA in die Auswertung einbezieht.
Arbeiten mit dem Auswertungsfenster in MAXQDA
Sobald Sie Dokumente und Codes aktiviert haben, zeigt MAXQDA im Auswertungsfenster („Liste der codierten Segmente“) automatisch alle relevanten Textstellen an.
Dort sehen Sie für jede codierte Stelle:
- den Dokumentennamen
- den Code
- das Textsegment
- die Position im Text

Zur Veranschaulichung können Sie mehrere Dokumente gleichzeitig analysieren, etwa verschiedene Interviews oder, wie im Beispiel, mehrere Texte wie „Hänsel und Gretel“, „Schneewittchen“ und „Frau Holle“.
Wenn Sie diese Dokumente gemeinsam mit dem Codesystem aktivieren, führt MAXQDA alle codierten Segmente im Auswertungsfenster zusammen.


Sie arbeiten dann direkt mit diesen Segmenten: Klicken Sie auf eine Textstelle, springen Sie zur entsprechenden Passage im Dokument. Zusätzlich können Sie nach einzelnen Codes filtern und sich alle zugehörigen Textstellen dokumentübergreifend anzeigen lassen.
Auf dieser Grundlage vergleichen Sie Aussagen zwischen den Texten und arbeiten Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede heraus.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass das Auswertungsfenster dynamisch arbeitet. Änderungen an Codes oder Dokumenten übernimmt MAXQDA direkt, sodass Sie jederzeit mit einer aktuellen Datengrundlage arbeiten.
Diese Form der Auswertung eignet sich besonders für kleinere Datensätze, explorative Analysen oder erste Strukturierungen Ihrer Ergebnisse.
Grenzen der Auswertung im Auswertungsfenster
Die Ergebnisdarstellung im Auswertungsfenster eignet sich jedoch nur eingeschränkt für eine umfassende Textanalyse. Insbesondere bei vielen Dokumenten und Codes stoßen Sie hier schnell an Grenzen.
Im Mittelpunkt der qualitativen Datenanalyse steht nach der Codierung der Abgleich der Ergebnisse mit theoretischen Konzepten. Dafür benötigen Sie eine strukturierte und vergleichbare Darstellung Ihrer Daten.
Daten nach Excel exportieren und strukturieren
Für umfangreichere Projekte oder komplexere Auswertungen können Sie die Daten zusätzlich nach Excel exportieren.
Klicken Sie dazu im Auswertungsfenster („Liste der codierten Segmente“) auf das Excel-Symbol. MAXQDA erstellt automatisch eine Tabelle mit allen codierten Segmenten aus den aktivierten Dokumenten.

Gerade wenn Sie mehrere Texte gleichzeitig auswerten, erhalten Sie so eine strukturierte Übersicht über alle Dokumente hinweg. Die Tabelle enthält unter anderem den Dokumentennamen, den verwendeten Code, das Textsegment sowie die Position im Text.
In Excel arbeiten Sie anschließend strukturiert weiter.

Sie filtern nach Codes, bündeln ähnliche Aussagen und bereiten die Inhalte für die weitere Analyse auf.

Inhalte systematisch auswerten und interpretieren
Auf Basis der in Excel aufbereiteten Daten analysieren Sie die Inhalte im nächsten Schritt inhaltlich.
Dazu betrachten Sie alle Textstellen eines Codes gemeinsam und führen die Segmente über mehrere Dokumente hinweg zusammen. So erkennen Sie, welche Aussagen sich wiederholen und wo Unterschiede zwischen den Texten bestehen.
Sie erstellen anschließend für jeden relevanten Code eine inhaltliche Zusammenfassung und gleichen die Ergebnisse mit der Literatur oder dem theoretischen Rahmen Ihrer Arbeit ab.
Im vorliegenden Beispiel ließe sich für den Code „Eltern“ etwa wie folgt formulieren: „Die Experten machen deutlich, dass äußere Werte für die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern nicht relevant sein müssen. Es kommt vielmehr darauf an, dass die Kinder eine Möglichkeit finden, sich selbst zu definieren.“
So arbeiten Sie schrittweise zentrale Muster, Unterschiede und Zusammenhänge in Ihren Daten heraus.
Visualisierung und Analyse mit MAXQDA
Neben der tabellarischen Auswertung bietet MAXQDA verschiedene Möglichkeiten, Ihre Ergebnisse visuell darzustellen und dadurch besser zu interpretieren.
Eine zentrale Funktion ist das sogenannte Dokumenten-Portrait, das Sie über die „Visual Tools“ aufrufen. MAXQDA zeigt Ihnen damit für jedes ausgewählte Dokument, wie häufig einzelne Codes im Text vorkommen und wie sie sich über das Dokument verteilen.

So erkennen Sie schnell, welche Themen innerhalb eines Dokuments besonders stark vertreten sind und welche eher eine untergeordnete Rolle spielen.
Für den Vergleich mehrerer Dokumente nutzen Sie den Code-Matrix-Browser, den Sie ebenfalls über die „Visual Tools“ erreichen. Diese Ansicht eignet sich besonders, wenn Sie, wie im zuvor beschriebenen Beispiel, mehrere Texte gleichzeitig analysieren.

MAXQDA stellt Ihnen dabei übersichtlich dar, wie häufig einzelne Codes in den jeweiligen Dokumenten auftreten. Dadurch erkennen Sie unmittelbar, in welchen Texten bestimmte Themen dominieren und wo Unterschiede zwischen den Dokumenten bestehen.
Gleichzeitig hilft Ihnen diese Darstellung dabei, Codes zu identifizieren, die nur selten verwendet wurden und für Ihre Analyse möglicherweise weniger relevant sind.
Sie können die Darstellung zudem anpassen und beispielsweise die Visualisierung verändern. So passen Sie die Darstellung an Ihre Analysebedürfnisse an.
Ergebnisse dokumentieren und exportieren
Nachdem Sie Ihre Daten ausgewertet und visualisiert haben, dokumentieren Sie im letzten Schritt Ihr Forschungsvorhaben und Ihre Ergebnisse.
MAXQDA unterstützt Sie dabei mit dem sogenannten Smart Publisher, den Sie über den Menüpunkt „Reports“ aufrufen.

Mit diesem Tool erstellen Sie automatisch ein strukturiertes Dokument, das alle relevanten Inhalte Ihrer Analyse enthält. Dazu gehören insbesondere die verwendeten Codes, die zugehörigen Textsegmente sowie zusätzliche Codierungsinformationen.
Zunächst wählen Sie aus, welche Codes und Inhalte Sie in den Bericht aufnehmen möchten. Anschließend ergänzen Sie grundlegende Angaben zu Ihrem Projekt. Nach der Bestätigung erstellt MAXQDA automatisch ein Dokument, in der Regel im Word-Format.

Das erzeugte Dokument enthält neben allgemeinen Projektinformationen für jeden Code die zugeordneten Textstellen und die entsprechenden Codierungsdetails.
Diese Form der Dokumentation eignet sich besonders für wissenschaftliche Arbeiten, da Sie Ihre Analyse transparent und nachvollziehbar darstellen können. Häufig nutzen Sie diese Berichte direkt im Anhang Ihrer Arbeit.
Sie brauchen Hilfe oder Unterstützung für die qualitative Datenanalyse?
In unserem Tutorial haben Sie nun viel Wissenswertes zu MAXQDA anwendungsorientiert und im Detail gezeigt bekommen: von der Eingabe über Codierung bis hin zur Auswertung von offenen Fragen.
Sie haben dennoch weitere Fragen zu MAXQDA und zur qualitativen Datenanalyse? Unsere Statistiker helfen Ihnen gerne weiter und bieten Ihnen eine lösungsorientierte Beratung. Sei es bei einem Coaching zu Benutzerobenfläche, Anwendung von Codierungen oder Auswertung qualitativer Interviews. Gerne führen wir das Coaching per Videokonferenz an Ihrem Beispiel oder auch an von uns zur Verfügung gestellten Mustern durch
