Data Mart
Data Mart, auch als Datenspeichersystem bezeichnet, ist eine spezielle Form von Datenbank, die für bestimmte Geschäftsbereiche oder Nutzergruppen konzipiert ist. Aber was ist ein Data Mart genau – und wie unterscheidet er sich vom klassischen Data Warehouse? In diesem Beitrag findest du eine verständliche Data Mart Definition und praxisnahe Erklärungen zur Anwendung in der Datenanalyse.
Ein Datenspeichersystem kann der erste Schritt in eine datengesteuerte Unternehmenswelt sein – ohne gleich ein riesiges Data Warehouse aufzubauen. Novustat bietet Unternehmen praxisnahe KI-Unterstützung bei der Konzeption, Umsetzung und Nutzung von Data Marts – individuell, datensicher und zielgerichtet. Novustat hilft Unternehmen dabei zu verstehen, ob ein Data Mart für ihre spezifischen Anforderungen sinnvoll ist. Individuelle Data Mart-Beratung mit Fokus auf schnelle, datengetriebene Ergebnisse.
Data Mart Definition
Ein Datenspeichersystem ist eine themenspezifische Teildatenbank, die einen Ausschnitt aus einem grösseren Data Warehouse darstellt. Ziel ist es, Fachabteilungen wie Marketing, Vertrieb oder Finanzen schnellen und gezielten Zugriff auf relevante Daten zu ermöglichen – ohne die gesamte Datenbank durchsuchen zu müssen.
Laut IBM ist ein Data Mart eine fokussierte Version eines Data Warehouse, die auf die Anforderungen einer bestimmten Geschäftseinheit zugeschnitten ist.
Datenspeichersysteme sind oft auf bestimmte Anwendungsfälle oder KPIs zugeschnitten und bieten:
- Höhere Performance durch geringeren Datenumfang
- Bessere Übersichtlichkeit für Endnutzer
- Schnellere Bereitstellung von Analysen und Reports
Data Mart vs Data Warehouse – Was ist der Unterschied?
Der Unterschied zwischen Data Mart vs Data Warehouse liegt vor allem im Umfang und in der Zielgruppe:
| Merkmal | Data Mart | Data Warehouse |
|---|---|---|
| Umfang | Teilmenge der Daten | Zentrale, unternehmensweite Datenbank |
| Zielgruppe | Einzelne Abteilungen | Gesamtes Unternehmen |
| Komplexität | Geringer | Hoch |
| Entwicklungskosten | Niedriger | Höher |
| Bereitstellung | Schnell | Aufwendiger |
Ein Datenspeichersystem eignet sich ideal, wenn bestimmte Fachbereiche unabhängig auf Daten zugreifen und eigene Analysen durchführen wollen, ohne auf zentrale IT-Abteilungen angewiesen zu sein.
Vorteile von Data Marts
- Schneller Zugriff auf relevante Daten
- Entlastung des Data Warehouses
- Kosteneffizient bei kleineren Projekten oder Pilotphasen
- Skalierbar: Mehrere Data Marts können später in ein zentrales Data Warehouse integriert werden
Einsatzbereiche für Data Marts
Data Marts kommen überall dort zum Einsatz, wo abteilungsspezifische Datenanalyse gefragt ist, zum Beispiel:
- Marketing: Kundensegmentierung, Kampagnenanalysen
- Finanzen: Budgetkontrolle, Soll-Ist-Vergleiche
- Vertrieb: Sales-Pipeline, regionale Umsatzvergleiche
- HR: Mitarbeiterdaten, Fluktuationsanalysen
Fazit
Ein Data Mart bietet eine schlanke und schnelle Lösung, wenn Abteilungen eigene Datenzugänge benötigen – ohne auf den gesamten Umfang eines Data Warehouse zurückgreifen zu müssen. Er ist besonders geeignet für den Einstieg in die datengetriebene Arbeit und lässt sich bei Bedarf zu einem umfassenden Data Warehouse erweitern.

Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Data Mart?
Ein Data Mart ist ein thematisch oder organisatorisch abgegrenzter Datenbestand, der gezielt für die Analyseanforderungen eines Fachbereichs bereitgestellt wird.
Wie unterscheidet sich ein Data Mart von einem Data Warehouse?
Ein Data Warehouse integriert Daten unternehmensweit, während ein Data Mart einen kleineren, fachlich fokussierten Ausschnitt für bestimmte Nutzergruppen oder Fragestellungen abbildet.
Welche Arten von Data Marts gibt es?
Üblich sind abhängige Data Marts aus einem zentralen Data Warehouse, unabhängige Data Marts mit eigenen Datenquellen sowie hybride Varianten.
Welche Vorteile bietet ein Data Mart?
Data Marts verkürzen Zugriffswege, vereinfachen fachbereichsspezifische Analysen und ermöglichen eine schnellere Bereitstellung relevanter Kennzahlen.
Worauf sollte man beim Aufbau eines Data Marts achten?
Entscheidend sind klar definierte Analyseziele, konsistente Datenmodelle, dokumentierte Kennzahlen, geregelte Datenqualität und eine saubere Einbindung in die Gesamtarchitektur.
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