Statistische Expertise für valide Studiendesigns

Randomisierungsverfahren professionell planen: valide Studien, faire Gruppen, belastbare Ergebnisse

NOVUSTAT unterstützt Sie bei der Auswahl, Planung und Umsetzung geeigneter Randomisierungsverfahren für wissenschaftliche, medizinische und unternehmerische Studien.

Von der Wahl des passenden Verfahrens über Blockrandomisierung und Stratifizierung bis zur Erstellung einer reproduzierbaren Randomisierungsliste begleiten wir Ihr Projekt. Dabei berücksichtigen wir Studiendesign, Stichprobengrösse, relevante Einflussfaktoren, Allokationsverhältnis und geplante Auswertung.

Visualisierung eines Randomisierungsverfahrens mit zufälliger Zuteilung von Probanden zu verschiedenen Studiengruppen

NOVUSTAT in Zahlen

Erfahrung, Fachkompetenz und Qualität 

 für Ihre Randomisierung.


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Warum das richtige Randomisierungsverfahren für Studien entscheidend ist

Ein gutes Randomisierungsverfahren entscheidet oft darüber, ob eine Studie später belastbare, nachvollziehbare und regulatorisch anschlussfähige Ergebnisse liefert. Gerade in Medizin, Pharma, Psychologie, Versorgungsforschung, Marktforschung und akademischen Abschlussarbeiten reicht es nicht aus, Teilnehmende lediglich zufällig einer Versuchsgruppe oder Kontrollgruppe zuzuweisen. Die Randomisierung muss zur Fragestellung, zum Studiendesign, zur Stichprobengrösse, zu relevanten Einflussfaktoren und Störvariablen sowie zum geplanten Analyseverfahren passen. Eine methodisch geeignete Zuteilung schafft damit die Grundlage für möglichst vergleichbare Gruppen und eine belastbare statistische Auswertung.

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Darstellung von CEO und Gründer von NOVUSTAT Dr. Robert Grünwald


Dr. Robert Grünwald

CEO & Founder
·
NOVUSTAT GmbH

Randomisierungsverfahren professionell planen und umsetzen

NOVUSTAT unterstützt Unternehmen, Forschende, medizinische Einrichtungen, Pharma-Projekte, Doktoranden und Studierende bei der methodisch sauberen Planung, Umsetzung und Dokumentation von Randomisierungsverfahren. Wir prüfen, welches Verfahren zu Ihrem Projekt und Studiendesign passt, erstellen Randomisierungslisten und berücksichtigen dabei unter anderem Blockgrössen, Stratifizierung, Verblindung, Allokationsverhältnis und relevante Einflussfaktoren. Auf Wunsch binden wir die Randomisierung direkt in das Studienprotokoll, den statistischen Analyseplan oder die spätere Auswertung ein.

Unsere Arbeit orientiert sich an etablierten statistischen und klinischen Standards wie ICH E9/E9(R1), EMA/FDA-Leitlinien und Good Clinical Practice. ICH E9 beschreibt zentrale statistische Prinzipien für klinische Studien, während ICH E9(R1) die Verbindung zwischen Studienziel, Studiendesign, Analyse und Interpretation stärkt. ICH E6/GCP definiert zudem internationale Standards für Planung, Durchführung, Dokumentation und Berichterstattung klinischer Studien.

NOVUSTAT bietet Statistik-Beratung, Datenauswertung, statistische Programmierung sowie Unterstützung mit SPSS, R, Stata und weiteren Tools für akademische, medizinische und unternehmerische Projekte. Unser Leistungsspektrum umfasst dabei auch die Versuchsplanung, Datenerhebung, Hypothesentests, statistische Auswertung und Interpretation sowie die methodische Begleitung klinischer Studien und pharmazeutischer Forschung.

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Für welche Projekte eignen sich Randomisierungsverfahren?

NOVUSTAT unterstützt Kundinnen und Kunden aus Forschung, Medizin, Pharma, Unternehmen und Studium bei der Auswahl und Umsetzung der passenden Randomisierung. Dabei betrachten wir nicht nur die technische Erstellung einer Randomisierungsliste, sondern das gesamte methodische Umfeld aus Fragestellung, Studiendesign, Stichprobe, Zielvariablen, Endpunkten, relevanten Einflussfaktoren, Analysemodell und praktischer Umsetzung.

Klinische Studien

Bei klinischen Studien werden Patientinnen und Patienten nach einem festgelegten Randomisierungsverfahren unterschiedlichen Behandlungsarmen zugeteilt. Ziel ist es, systematische Verzerrungen zu reduzieren und möglichst vergleichbare Gruppen für die spätere statistische Auswertung zu schaffen.

Medizinische Dissertationen

Bei medizinischen Dissertationen stellt sich besonders bei kleinen Stichproben die Frage nach einer geeigneten Gruppenzuteilung. Blockrandomisierung oder Stratifizierung können helfen, eine möglichst hohe Balanciertheit zwischen Versuchsgruppe und Kontrollgruppe zu erreichen.

Pharma-Projekte

In Pharma-Projekten müssen Randomisierung, Verblindung, Allokationsverhältnis und relevante Einflussfaktoren nachvollziehbar dokumentiert werden. Die Randomisierung kann dabei direkt mit Studienprotokoll, statistischem Analyseplan und späterer Auswertung abgestimmt werden.

A/B-Tests

Bei A/B-Tests werden Nutzerinnen und Nutzer zufällig unterschiedlichen Varianten zugewiesen. Eine methodisch saubere Randomisierung schafft die Grundlage dafür, Unterschiede bei Conversion, Nutzung oder Verhalten belastbar auf die getesteten Varianten zurückzuführen.

Psychologische Studien

In psychologischen Studien können Probanden verschiedenen Versuchsgruppen, Kontrollgruppen oder Testbedingungen zugeteilt werden. Ein geeignetes Randomisierungsverfahren hilft dabei, Störvariablen sowie Gruppen- und Reihenfolgeeffekte zu reduzieren.

Unternehmensstudien

Unternehmen können Randomisierungsverfahren nutzen, um Trainings, Prozesse, Kommunikationsvarianten oder Fragebogenversionen systematisch zu vergleichen. Die zufällige Zuteilung unterstützt eine belastbare Bewertung von Unterschieden und schafft eine fundierte Grundlage für Entscheidungen.

Grafik Novustat Zitat

Warum ein professionelles Randomisierungsverfahren entscheidend ist

Ein Randomisierungsverfahren verteilt Untersuchungseinheiten nach einem vorher festgelegten Zufallsprinzip auf verschiedene Gruppen. In klinischen Studien betrifft die Zuteilung häufig Behandlungsarme wie Intervention, Placebo oder Standardtherapie. In psychologischen, sozialwissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Studien kann es um Versuchsgruppen und Kontrollgruppen, Varianten eines Fragebogens oder unterschiedliche Testbedingungen gehen.

Der zentrale Vorteil liegt in der Reduktion systematischer Verzerrungen. Eine saubere Randomisierung trägt dazu bei, bekannte und unbekannte Einflussfaktoren und Störvariablen möglichst ausgewogen zwischen den Gruppen zu verteilen. Eine hohe Balanciertheit verbessert die Vergleichbarkeit der Gruppen und stärkt die interne Validität der Studie. Unterschiede zwischen den Gruppen können dadurch in der späteren Analyse verlässlicher auf die jeweilige Intervention, Behandlung oder Versuchsbedingung zurückgeführt werden.

Gerade bei kleinen Stichproben, mehreren Studienzentren, Subgruppen oder relevanten Basismerkmalen reicht eine einfache Zufallszuteilung häufig nicht aus. Dann können Blockrandomisierung, stratifizierte Randomisierung oder adaptive Ansätze sinnvoll sein. Die Wahl des geeigneten Verfahrens sollte deshalb nicht erst kurz vor der Datenerhebung erfolgen, sondern bereits bei der Studien- und Versuchsplanung festgelegt werden.

Für Medizin- und Pharma-Projekte spielt zusätzlich die Dokumentation eine zentrale Rolle. Randomisierung, Verblindung, Allokationsverhältnis und Analysepopulationen müssen nachvollziehbar beschrieben werden. Regulatorische Standards wie ICH E9 und Good Clinical Practice betonen die Bedeutung einer klaren Studienplanung, der Datenintegrität und statistisch belastbarer Studienergebnisse.

Regina Hollweck

Senior Statistikerin

Unsere Leistungen

Unsere Leistungen rund um Randomisierungsverfahren

NOVUSTAT unterstützt Sie genau dort, wo Ihr Projekt steht. Sie können uns bereits in der Studienplanung einbinden oder gezielt Unterstützung bei der Auswahl eines geeigneten Randomisierungsverfahrens, der Erstellung einer Randomisierungsliste, der Dokumentation im Studienprotokoll oder der Abstimmung mit dem statistischen Analyseplan anfragen.

  • Passendes Randomisierungsverfahren auswählen und anhand von Fragestellung, Studiendesign, Zielgrössen, Stichprobengrösse und relevanten Einflussfaktoren eine methodisch geeignete Randomisierung für das jeweilige Projekt festlegen
  • Randomisierungslisten erstellen und dabei Gruppenzahl, Allokationsverhältnis, Blockgrössen, Strata und Studienzentren berücksichtigen sowie die Zuteilung nachvollziehbar und reproduzierbar dokumentieren
  • Randomisierung in das Studienprotokoll integrieren und Zuteilung, Verblindung, Gruppenstruktur und weitere methodische Vorgaben konsistent mit dem Studiendesign beschreiben und nachvollziehbar dokumentieren
  • Randomisierung und Analyseplan abstimmen und sicherstellen, dass Stratifizierung, Cluster, Versuchsgruppen, Kontrollgruppen und weitere Merkmale bei der späteren statistischen Auswertung angemessen berücksichtigt werden
  • Ethikantrag und Methodenteil unterstützen und das gewählte Randomisierungsverfahren für Dissertationen, Forschungsprojekte oder klinische Studien fachlich korrekt, verständlich und transparent beschreiben
  • Randomisierung mit R, SPSS, Stata oder Excel umsetzen und je nach Projekt reproduzierbare Skripte, Tabellen und dokumentierte Abläufe erstellen sowie das statistische Vorgehen verständlich und nachvollziehbar erläutern

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Ablauf der Zusammenarbeit mit NOVUSTAT

Von der Anfrage bis zur fertigen Randomisierung

NOVUSTAT arbeitet projektorientiert und individuell. Von der ersten Einordnung Ihres Vorhabens über die Auswahl des geeigneten Randomisierungsverfahrens bis zur Umsetzung und Dokumentation stimmen wir die einzelnen Schritte auf Ihr Studiendesign und Ihre Anforderungen ab.




01
Phase 01 von 04

Projekt kurz schildern.
Anfrage und Projektdaten übermitteln

Senden Sie uns Ihr Studiendesign, die Fragestellung, geplante Gruppen, Stichprobengrösse und vorhandene Unterlagen. Falls einzelne Punkte noch nicht feststehen, genügt zunächst eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens. So können wir die Anforderungen an die Randomisierung gezielt einordnen.

02
Phase 02 von 04

Methodik gezielt festlegen.
Randomisierungsverfahren auswählen

Wir prüfen, welches Randomisierungsverfahren fachlich zu Ihrem Projekt passt. Dabei klären wir, ob eine einfache Randomisierung ausreicht oder beispielsweise Blockrandomisierung, Stratifizierung, Cluster-Randomisierung oder ein adaptiver Ansatz sinnvoller ist.

03
Phase 03 von 04

Zuteilung sauber umsetzen.
Randomisierung erstellen und dokumentieren

Wir erstellen die Randomisierungslogik, Randomisierungsliste oder methodische Beschreibung nach den vereinbarten Vorgaben. Bei Bedarf erhalten Sie zusätzlich R-Code, Tabellen, SAP-Textbausteine oder eine Dokumentation für Studienprotokoll und Methodenteil.

04
Phase 04 von 04

Methodik konsequent fortführen.
Analyse und Auswertung anschliessen

Auf Wunsch begleiten wir auch die spätere statistische Auswertung. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn Strata, Cluster, wiederholte Messungen oder komplexe Endpunkte im Analysemodell berücksichtigt werden müssen. So bleiben Randomisierung und Auswertung methodisch aufeinander abgestimmt.

01
Anfrage senden

Phase 01 von 04

Projekt kurz schildern

Anfrage und Projektdaten übermitteln

Senden Sie uns Ihr Studiendesign, die Fragestellung, geplante Gruppen, Stichprobengrösse und vorhandene Unterlagen. Falls einzelne Punkte noch nicht feststehen, genügt zunächst eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens. So können wir die Anforderungen an die Randomisierung gezielt einordnen.

02
Verfahren auswählen

Phase 02 von 04

Methodik gezielt festlegen

Randomisierungsverfahren auswählen

Wir prüfen, welches Randomisierungsverfahren fachlich zu Ihrem Projekt passt. Dabei klären wir, ob eine einfache Randomisierung ausreicht oder beispielsweise Blockrandomisierung, Stratifizierung, Cluster-Randomisierung oder ein adaptiver Ansatz sinnvoller ist.

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Randomisierung erstellen

Phase 03 von 04

Zuteilung sauber umsetzen

Randomisierung erstellen und dokumentieren

Wir erstellen die Randomisierungslogik, Randomisierungsliste oder methodische Beschreibung nach den vereinbarten Vorgaben. Bei Bedarf erhalten Sie zusätzlich R-Code, Tabellen, SAP-Textbausteine oder eine Dokumentation für Studienprotokoll und Methodenteil.

04
Auswertung anschliessen

Phase 04 von 04

Methodik konsequent fortführen

Analyse und Auswertung anschliessen

Auf Wunsch begleiten wir auch die spätere statistische Auswertung. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn Strata, Cluster, wiederholte Messungen oder komplexe Endpunkte im Analysemodell berücksichtigt werden müssen. So bleiben Randomisierung und Auswertung methodisch aufeinander abgestimmt.

Ergebnisse, die Vertrauen schaffen.

Erfahrungen von Kunden mit NOVUSTAT

Kundenbewertungen und Referenzprojekte zeigen, wie NOVUSTAT Projekte begleitet. Seit mehr als zehn Jahren unterstützen wir unsere Kunden fachlich fundiert und in der Praxis bewährt.

Zertifizierte Bewertungen aus Projekten.

NOVUSTAT Referenzkunden im Highlight Video zur Zusammenarbeit bei statistischen Projekten

Randomisierung im Überblick

Welche Randomisierungsverfahren gibt es?

Nicht jedes Projekt benötigt dasselbe Randomisierungsverfahren. Die geeignete Methode hängt unter anderem von Stichprobengrösse, Gruppenzahl, Rekrutierungslogik, relevanten Einflussfaktoren, Verblindung und geplanter Auswertung ab. NOVUSTAT unterstützt Sie dabei, die passende Variante auszuwählen und methodisch nachvollziehbar zu begründen.

Einfache Randomisierung

Jede Untersuchungseinheit hat dieselbe Wahrscheinlichkeit für die Zuteilung zu einer Gruppe oder Behandlungsart. Das Verfahren eignet sich besonders für grössere Stichproben, bei denen sich zufällige Unterschiede zwischen den Gruppen eher ausgleichen.

Blockrandomisierung

Die Zuteilung erfolgt innerhalb definierter Blockgrössen, damit die Gruppengrössen während der Rekrutierung möglichst ausgeglichen bleiben und eine hohe Balanciertheit erreicht wird. Variable Blockgrössen können zusätzlich die Vorhersagbarkeit der Zuteilung reduzieren.

Stratifizierte Randomisierung

Merkmale wie Alter, Geschlecht, Studienzentrum oder Krankheitsstadium werden als Strata berücksichtigt, wenn sie relevante Störvariablen darstellen können. Innerhalb jedes Stratums erfolgt eine eigene Randomisierung für eine ausgewogenere Gruppenzuteilung.

Blockstratifizierte Randomisierung

Blockrandomisierung und Stratifizierung werden kombiniert, um die Gruppen auch innerhalb wichtiger Subgruppen ausgeglichen zu halten. Entscheidend ist, die Anzahl der Strata bei kleinen Stichproben zu begrenzen.

Cluster-Randomisierung

Nicht einzelne Personen, sondern ganze Gruppen wie Kliniken, Praxen, Schulklassen oder Abteilungen werden randomisiert. Die entstehende Clusterstruktur muss anschliessend bei der statistischen Auswertung berücksichtigt werden.

Minimierung & adaptive Randomisierung

Die Zuteilung wird dynamisch an bereits vorhandene Gruppenmerkmale angepasst, um relevante Kovariaten möglichst gut auszubalancieren. Solche Verfahren erfordern eine sorgfältige Planung und transparente Dokumentation.

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Welches Randomisierungsverfahren passt zu Ihrem Studiendesign?

Auswahl des passenden Verfahrens

Die Auswahl des passenden Randomisierungsverfahrens beginnt nicht mit der Software, sondern mit der Forschungsfrage. Ein A/B-Test im Unternehmen benötigt andere Entscheidungen als eine interventionelle klinische Studie. Auch Stichprobengrösse, Anzahl der Gruppen, Rekrutierung, Verblindung und die geplante statistische Auswertung beeinflussen, welches Verfahren methodisch sinnvoll ist.

  • Anzahl der Gruppen, Behandlungsarme und vorgesehenen Behandlungsarten festlegen
  • geplantes Allokationsverhältnis wie 1:1, 2:1 oder 1:1:1 berücksichtigen
  • erwartete Stichprobengrösse und erforderliche Balanciertheit der Gruppen prüfen
  • Rekrutierungsdauer, Studienzentren und weitere Rekrutierungsorte einbeziehen
  • Anforderungen an Verblindung und Schutz vor Vorhersagbarkeit berücksichtigen
  • relevante Baseline-Merkmale, Einflussfaktoren und mögliche Störvariablen bestimmen
  • primäre und sekundäre Endpunkte der Studie in die Planung einbeziehen
  • geplante statistische Auswertung mit der Gruppenzuteilung abstimmen
  • regulatorische und institutionelle Anforderungen frühzeitig berücksichtigen
  • Dokumentationsbedarf für Studienprotokoll, Ethikantrag und Analyseplan definieren

Grafik Novustat Zitat

Häufige Fehler bei Randomisierungsverfahren

Viele Studien verlieren methodische Qualität nicht durch die Auswertung, sondern bereits durch eine ungeeignete Zuteilung. Wir sehen in der Praxis immer wieder ähnliche Probleme.

Tabelle mit häufigen Fehlern bei Randomisierungsverfahren, möglichen Risiken und besseren methodischen Lösungen

Ein professionelles Randomisierungsverfahren schützt also nicht nur vor Verzerrungen. Es spart auch Zeit bei Ethikantrag, Betreuung, Review, interner Qualitätssicherung und späterer Ergebnisinterpretation.

Dr. Robert Grünwald

CEO & Founder

NOVUSTAT GmbH

Darstellung von CEO und Gründer von NOVUSTAT Dr. Robert Grünwald

Grafik Novustat Zitat
Grafik Novustat Zitat

Fazit: Mit dem richtigen Randomisierungsverfahren sichern Sie die Qualität Ihrer Studie

Ein Randomisierungsverfahren ist kein formaler Nebenschritt. Es bildet die methodische Grundlage für faire Gruppen, valide Vergleiche und belastbare statistische Aussagen. Wer die Randomisierung zu spät, zu einfach oder unzureichend dokumentiert plant, riskiert Verzerrungen, Rückfragen und schwächere Ergebnisse.

Novustat unterstützt Sie bei der Auswahl, Umsetzung und Dokumentation des passenden Verfahrens. Ob klinische Studie, medizinische Dissertation, Pharma-Projekt, psychologische Untersuchung, A/B-Test oder Unternehmensstudie: Wir entwickeln eine Lösung, die zu Ihrer Fragestellung, Ihrer Stichprobe und Ihrer Analyse passt.

Lassen Sie Ihr Randomisierungskonzept professionell prüfen oder erstellen. Fordern Sie jetzt eine unverbindliche Beratung und ein massgeschneidertes Angebot von Novustat an.

Was ist ein Randomisierungsverfahren?


Ein Randomisierungsverfahren ist eine statistische Methode, mit der Teilnehmende, Probanden, Patienten oder andere Untersuchungseinheiten zufällig auf Gruppen verteilt werden. Ziel ist es, systematische Verzerrungen zu reduzieren und Versuchsgruppe und Kontrollgruppe möglichst vergleichbar zu machen. Dadurch lassen sich Unterschiede zwischen den Gruppen in der späteren statistischen Auswertung belastbarer interpretieren.

Welches Randomisierungsverfahren eignet sich für kleine Stichproben?


Bei kleinen Stichproben eignet sich häufig eine Blockrandomisierung oder eine sorgfältig geplante stratifizierte Randomisierung. Eine einfache Randomisierung kann bei kleinen Fallzahlen zu ungleichen Gruppengrössen und geringerer Balanciertheit führen. Entscheidend ist, wie viele Gruppen, Strata und relevante Einflussfaktoren im Studiendesign berücksichtigt werden müssen.

Wann braucht man eine stratifizierte Randomisierung?


Eine stratifizierte Randomisierung ist sinnvoll, wenn bestimmte Merkmale das Ergebnis stark beeinflussen können. In medizinischen Studien können das zum Beispiel Studienzentrum, Geschlecht, Altersgruppe, Krankheitsstadium oder Baseline-Schweregrad sein. Die Stratifizierung sorgt dafür, dass diese Merkmale innerhalb der definierten Strata zwischen den Gruppen möglichst ausgewogen verteilt bleiben.

Kann NOVUSTAT eine Randomisierungsliste erstellen?


Ja. NOVUSTAT kann Randomisierungslisten nach projektspezifischen Vorgaben erstellen, zum Beispiel mit definiertem Allokationsverhältnis, variablen Blockgrössen, Strata und getrennten Listen für mehrere Studienzentren. Auf Wunsch erhalten Sie zusätzlich eine methodische Beschreibung für Studienprotokoll, statistischen Analyseplan, Ethikantrag oder Methodenteil.

Warum sollte das Randomisierungsverfahren vor Studienbeginn feststehen?


Das Randomisierungsverfahren sollte vor Studienbeginn feststehen, damit die Gruppenzuteilung transparent, reproduzierbar und frei von nachträglicher Einflussnahme bleibt. Eine später geplante oder unklar dokumentierte Zuweisung kann die Aussagekraft der Studie schwächen und Rückfragen von Betreuern, Reviewern, Prüfärzten, Ethikkommissionen oder Projektpartnern auslösen.

Wann ist eine Blockrandomisierung sinnvoll?


Eine Blockrandomisierung ist besonders sinnvoll, wenn die Gruppengrössen bereits während der Rekrutierung möglichst ausgeglichen bleiben sollen. Das kann bei längerer Rekrutierungsdauer, kleineren Stichproben oder mehreren Studienzentren wichtig sein. Variable Blockgrössen helfen zusätzlich, die Vorhersagbarkeit der nächsten Zuteilung zu reduzieren.

Welche Rolle spielen Verblindung und Vorhersagbarkeit bei der Randomisierung?


Verblindung und eine geringe Vorhersagbarkeit schützen die Studie vor bewusster oder unbewusster Beeinflussung der Gruppenzuteilung. Sind feste kleine Blöcke oder die Reihenfolge der Behandlung erkennbar, kann die nächste Zuweisung leichter vorhergesagt werden. Eine geeignete Randomisierungslogik trägt deshalb dazu bei, Selektionsbias und eine unbeabsichtigte Entblindung zu vermeiden.

Wie viele Strata sollte eine Studie verwenden?


Die Zahl der Strata sollte auf wirklich relevante Einflussfaktoren begrenzt werden. Zu viele Kombinationen aus Studienzentren, Risikogruppen oder Basismerkmalen können bei kleinen Stichproben zu sehr kleinen oder leeren Zellen führen. Deshalb sollte die Stratifizierung immer gemeinsam mit Stichprobengrösse, Studiendesign und geplantem Analysemodell betrachtet werden.

Muss die statistische Auswertung an die Randomisierung angepasst werden?


Ja. Die statistische Auswertung sollte die Struktur der Randomisierung berücksichtigen. Strata, Cluster, unterschiedliche Allokationsverhältnisse oder wiederholte Messungen können beeinflussen, welches Analysemodell geeignet ist. Werden diese Merkmale ignoriert, können Standardfehler, Schätzungen oder die Interpretation der Studienergebnisse verzerrt werden.

Welche Angaben gehören zur Dokumentation eines Randomisierungsverfahrens?


Zur Dokumentation gehören je nach Studie unter anderem das verwendete Verfahren, Gruppenzahl, Allokationsverhältnis, Blockgrössen, Strata, Seed, Software und Regeln der Zuteilung. Bei klinischen Projekten sollten diese Angaben konsistent im Studienprotokoll, Ethikantrag und statistischen Analyseplan beschrieben werden, damit das Vorgehen reproduzierbar und nachvollziehbar bleibt.

Statistische Expertise für valide Studien

Warum NOVUSTAT für Ihr ?
Randomisierungsverfahren

Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Umsetzung Ihres Randomisierungsverfahrens. NOVUSTAT begleitet wissenschaftliche, medizinische und unternehmerische Projekte von der Versuchsplanung über die Randomisierungsliste und Gruppenzuteilung bis zur Dokumentation und statistischen Auswertung.

Besprechen Sie Ihr Projekt unverbindlich mit unseren erfahrenen Statistikern. Wir prüfen Ihr Studiendesign, Ihre Stichprobengrösse und relevante Einflussfaktoren und entwickeln eine passende Lösung für eine nachvollziehbare und methodisch saubere Randomisierung.

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