Ein statistischer Analyseplan definiert bereits vor der eigentlichen Datenauswertung, welche Forschungsfragen, Endpunkte, Analysepopulationen, statistischen Methoden, Modelle und Ergebnisdarstellungen verwendet werden. Damit schafft er eine klare methodische Grundlage, reduziert Interpretationsspielräume und verhindert unnötige oder explorative Auswertungsschleifen. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare, konsistente und fachlich belastbare Auswertung.

Novustat unterstützt Unternehmen, Forschungsteams, medizinische Einrichtungen, Pharma-Unternehmen, Doktoranden bei der Erstellung, Prüfung und Umsetzung statistischer Analysepläne. Je nach Projekt entwickeln wir den vollständigen SAP, prüfen vorhandene Entwürfe oder übernehmen direkt die anschliessende statistische Auswertung.

Was Novustat für Sie übernimmt

Novustat erstellt Ihren statistischen Analyseplan nicht als theoretisches Standarddokument, sondern als praxisorientierte und projektspezifische Arbeitsgrundlage. Dabei wird zunächst geprüft, welche konkrete Forschungsfrage beantwortet werden soll, welche Daten bereits vorliegen oder geplant sind und welche Auswertungslogik aus methodischer Sicht sinnvoll und nachvollziehbar ist.

Die Unterstützung kann dabei flexibel gestaltet werden – von einzelnen Teilschritten bis hin zur vollständigen Erstellung und Umsetzung. So können Sie Novustat gezielt mit der Entwicklung eines neuen statistischen Analyseplans beauftragen, einen bestehenden Entwurf fachlich prüfen und optimieren lassen oder im Anschluss die komplette statistische Auswertung durch das Team durchführen lassen.

Unsere Leistungen im Überblick

  • Entwicklung eines vollständigen statistischen Analyseplans (SAP)
  • Prüfung und Optimierung vorhandener SAP-Entwürfe
  • Übersetzung fachlicher Fragestellungen in präzise statistische Hypothesen
  • Definition primärer, sekundärer und explorativer Endpunkte
  • Planung geeigneter statistischer Tests, Modelle und Analyseverfahren
  • Festlegung von Analysepopulationen sowie relevanten Subgruppen
  • Durchführung von Fallzahlplanung und Poweranalyse
  • Entwicklung eines Missing-Data-Konzepts
  • Planung von Sensitivitätsanalysen und Robustheitsprüfungen
  • Konzeption von Tabellen, Grafiken und Ergebnisdarstellungen
  • Umsetzung der statistischen Auswertung in SPSS, R, Stata, SAS oder weiteren Tools
  • Interpretation der Ergebnisse für Bericht, Publikation, Dissertation oder Management-Präsentation

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Warum ein professioneller statistischer Analyseplan entscheidend ist

Ein statistischer Analyseplan bringt bereits vor Beginn der eigentlichen Auswertung Struktur und Klarheit in ein Forschungs- oder Datenprojekt. Er legt verbindlich fest, welche Daten analysiert werden, welche Forschungsfragen beantwortet werden sollen und welche statistischen Verfahren dafür eingesetzt werden. Damit bildet er die methodische Grundlage für eine nachvollziehbare und zielgerichtete Datenanalyse.

Besonders kritisch ist der Zeitpunkt der Erstellung: Der SAP muss vor Beginn der statistischen Auswertung und in regulierten Studien bereits vor Studienstart vollständig vorliegen. Ohne einen vorher festgelegten und dokumentierten SAP darf in vielen Fällen keine valide oder regulatorisch akzeptierte Analyse begonnen werden. In der klinischen Forschung, Pharmaindustrie und bei zulassungsrelevanten Studien ist der SAP daher kein optionales Dokument, sondern eine zwingende Voraussetzung im Rahmen der Good Clinical Practice (GCP) sowie regulatorischer Anforderungen von Ethikkommissionen und Behörden. Er stellt sicher, dass Auswertungen nicht nachträglich angepasst werden und Ergebnisse transparent, auditierbar und vorab definiert sind.

Ein häufiges Problem in der Praxis besteht darin, dass die Analyse zu früh oder ohne vollständige methodische Planung startet, obwohl Hypothesen, Variablen, Gruppen, Endpunkte oder konkrete Auswertungsschritte noch nicht eindeutig festgelegt sind. Dies führt später häufig zu Rückfragen, methodischen Inkonsistenzen, regulatorischen Risiken, unklar interpretierbaren Ergebnissen oder zusätzlichen Korrekturschleifen.

Mit Novustat erhalten Sie einen statistischen Analyseplan, der Ihre Forschungsfrage, Ihre Datenstruktur und Ihre Zielsetzung systematisch miteinander verbindet. Dadurch ist bereits vor der eigentlichen Auswertung klar, welche statistischen Schritte erforderlich sind, welche Ergebnisse realistisch erwartet werden können und wie diese fachlich korrekt dargestellt und interpretiert werden sollten.

Gerade in komplexen oder regulierten Studienumfeldern ist diese Vorarbeit entscheidend. Ein sauber erstellter SAP spart nicht nur Zeit, sondern ist eine grundlegende Voraussetzung für die regulatorische Absicherung, erhöht die methodische Qualität und gewährleistet die Nachvollziehbarkeit des gesamten Analyseprozesses.

  • Google Rating

    • Avatar D. B. ★★★★★ vor 6 Monaten
      Ich habe ausschließlich positive Erfahrungen mit Novustat gemacht. Angefangen mit einer freundlichen Erstberatung erfolgte … Mehr im gesamten Prozess eine kompetente Betreuung meines Anliegens. Selbst auf kurzfristige Änderungen wurde schnell reagiert. Generell ist die Erreichbarkeit besonders hervorzuheben, da mein Ansprechpartner teilweise wenige Minuten nach Kontaktaufnahme auf meine Fragen geantwortet hat. Das Projekt konnte zu meiner vollen Zufriedenheit abgeschlossen werden. Dementsprechend ist Novustat eine klare Empfehlung meinerseits!
    • Avatar Martina Braun ★★★★★ vor einem Monat
      Meine Auswertungsdaten habe ich recht spontan erhalten und bin umso dankbarer, dass die Novustat Statistik-Beratung so kurzfristig … Mehr übernommen hat! Alle meine Zusatzfragen und -analysen wurden zu meiner Zufriedenheit geklärt und auch für Nachfragen & Erklärungen wurde sich viel Zeit genommen. So ist für mich alles verständlich und nachvollziehbar und ich bin sehr dankbar für ihre Flexibilität und Auswertung!
    • Avatar M E ★★★★★ vor 7 Monaten
      Wirklich schnelle und professionelle Hilfe. Sofort nach Anfrage wurde mir weitergeholfen, sodass keine Zeit verloren ging … Mehr und ich konnte mich jederzeit mit Fragen an meinen Bearbeiter wenden und kurzfristig Gesprächstermine ausmachen. Sehr zu empfehlen!

  • Wann Sie einen Analyseplan für Statistik benötigen

    Neben den regulatorischen Anforderungen zur Erstellung eines statistischen Analyseplans spielt vor allem die methodische Qualität der Studie eine zentrale Rolle. Ein SAP sorgt dafür, dass die Auswertung nicht ad hoc oder nachträglich „passend gemacht“ wird, sondern auf einer vorab eindeutig definierten und nachvollziehbaren Strategie basiert.

    Ein Analyseplan für Statistik legt verbindlich fest, welche Hypothesen geprüft werden, welche Endpunkte relevant sind, welche Populationen analysiert werden und welche statistischen Verfahren zum Einsatz kommen. Dadurch wird verhindert, dass Analyseentscheidungen erst während der Auswertung getroffen werden und unbeabsichtigt zu Verzerrungen, Interpretationsspielräumen oder inkonsistenten Ergebnissen führen.

    Gerade in der klinischen Forschung, der Pharmaentwicklung und in wissenschaftlichen Studien dient der SAP damit nicht nur der regulatorischen Absicherung, sondern auch der wissenschaftlichen Integrität. Er stellt sicher, dass Ergebnisse reproduzierbar, auditierbar und unabhängig von späteren Erwartungen oder Ergebnissen interpretierbar bleiben.

    Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt in der Planbarkeit: Durch den SAP wird der gesamte Analyseprozess strukturiert, wodurch Zeitverluste, iterative Nachanalysen und methodische Korrekturen deutlich reduziert werden. Gleichzeitig verbessert sich die Kommunikation zwischen Forschenden, Statistikern und Stakeholdern, da alle Beteiligten auf derselben, vorab definierten Grundlage arbeiten.

    Mit Novustat wird dieser Prozess methodisch begleitet und an die jeweilige Datenstruktur, Forschungsfrage und Projektanforderung angepasst – von der Planung über die Ausarbeitung bis hin zur späteren statistischen Umsetzung.

    Ein statistischer Analyseplan ist besonders relevant bei folgenden Projektarten, da er jeweils unterschiedliche Anforderungen an Methodik, Nachvollziehbarkeit und Ergebnisqualität erfüllt:

    ProjektartNutzen des Analyseplans
    Klinische StudienKlare und regulatorisch konforme Planung von Endpunkten, Analysepopulationen, Sicherheit, Wirksamkeit sowie Sensitivitätsanalysen
    Medizinische DoktorarbeitenMethodische Sicherheit bei der Auswertung von Patientendaten, Gruppenvergleichen, Regressionsmodellen und der wissenschaftlichen Ergebnisinterpretation
    Pharma- und Biotech-ProjekteStrukturierte Grundlage für Studienberichte, interne Entscheidungsprozesse sowie regulatorisch relevante Dokumentation
    VersorgungsforschungSaubere und nachvollziehbare Analyse realer Gesundheitsdaten unter Berücksichtigung von Subgruppen, Confoundern und fehlenden Werten
    UnternehmensstudienBelastbare Entscheidungsgrundlage für Marktanalysen, Kundenverhalten, Prozessoptimierung, Produktentwicklung oder Personalentscheidungen
    Master- und BachelorarbeitenKlare und konsistente Verbindung zwischen Forschungsfrage, Hypothesen, Datengrundlage und angewandten statistischen Verfahren
    PublikationsprojekteHöhere Transparenz und Nachvollziehbarkeit für Co-Autoren, Reviewer, wissenschaftliche Journals und Forschungspartner

    Ein gut strukturierter Analyseplan stellt dabei sicher, dass die Auswertung nicht erst im Nachhinein definiert wird, sondern auf einer vorab festgelegten, methodisch sauberen und konsistenten Grundlage erfolgt.

    Inhalte eines professionellen statistischen Analyseplans

    Neben den projektindividuellen Anforderungen unterliegt der statistische Analyseplan in regulierten Bereichen auch klaren Vorgaben durch Behörden wie der EMA (European Medicines Agency) und der FDA (U.S. Food and Drug Administration). Beide Institutionen definieren im Rahmen von Good Clinical Practice und internationalen Leitlinien, wie ein SAP aufgebaut sein sollte und welche Inhalte zwingend erforderlich sind.

    Dazu gehören unter anderem die eindeutige Definition von Endpunkten, Analysepopulationen, statistischen Methoden, Subgruppenanalysen sowie der Umgang mit fehlenden Daten. Besonders wichtig ist dabei die Forderung nach Transparenz und Vorab-Spezifikation: Der SAP muss vor Beginn der Auswertung finalisiert werden, um nachträgliche Anpassungen der Analyse und damit verbundene Verzerrungen zu vermeiden.

    Die regulatorischen Leitlinien von EMA und FDA stellen sicher, dass klinische Studien reproduzierbar, auditierbar und wissenschaftlich belastbar sind. Der SAP ist damit nicht nur ein technisches Dokument, sondern ein zentraler Bestandteil der Studienvalidität und Zulassungsfähigkeit. Ohne einen klar definierten, vorab festgelegten Analyseplan ist eine regulatorisch akzeptierte Auswertung in der klinischen Forschung in der Regel nicht möglich.

    Gerade in diesem Kontext wird deutlich, dass der SAP weit über eine methodische Empfehlung hinausgeht: Er ist ein verbindlicher Bestandteil des Studienprotokolls und bildet die Grundlage für die spätere Bewertung durch Behörden, Ethikkommissionen und wissenschaftliche Reviewer.

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    Projektziel und Fragestellung

    Am Anfang steht die präzise Definition des Analyseziels. Dabei wird geklärt, welche wissenschaftliche Aussage, medizinische Bewertung oder unternehmerische Entscheidung durch die Auswertung ermöglicht werden soll.

    Dazu gehören:

    • Hauptfragestellung
    • Nebenfragestellungen
    • Hypothesen
    • Zielpopulation
    • Studiendesign
    • praktische Relevanz der Ergebnisse
    • geplanter Einsatz der Resultate

    Dieser Schritt stellt sicher, dass die Statistik nicht isoliert betrachtet wird, sondern konsequent aus der inhaltlichen Fragestellung abgeleitet ist. Eine belastbare Auswertung beginnt daher nicht mit einem statistischen Test, sondern mit einer klar definierten Forschungsfrage.

    Endpunkte und Variablen

    Der SAP definiert exakt, welche Variablen im Mittelpunkt der Analyse stehen. Gerade in der Medizin und Pharmaforschung ist diese Festlegung entscheidend, da die Endpunkte massgeblich über die Aussagekraft der gesamten Studie bestimmen.

    Mögliche Endpunkte sind zum Beispiel:

    • Laborwerte
    • klinische Scores
    • Therapieansprechen
    • Nebenwirkungen
    • Überlebenszeit
    • Rezidivfreiheit
    • Lebensqualität
    • Schmerzwerte
    • Hospitalisierungen
    • Biomarker
    • Fragebogenskalen
    • wirtschaftliche Kennzahlen
    • Kundenzufriedenheit oder Prozesskennzahlen

    Für jeden Endpunkt wird im SAP festgelegt, wie er gemessen, kodiert, zusammengefasst und statistisch ausgewertet wird.

    Analysepopulationen

    Ein professioneller Analyseplan definiert klar, welche Fälle in welche Auswertung einfliessen. Das ist besonders relevant bei fehlenden Daten, definierten Ein- und Ausschlusskriterien oder unterschiedlichen Auswertungssets.

    Typische Analysepopulationen sind:

    • Full Analysis Set
    • Intention-to-treat-Population
    • Per-protocol-Population
    • Safety Set
    • modifizierte ITT-Population
    • Subgruppen nach Diagnose, Therapie, Alter, Geschlecht oder Risikoprofil

    Novustat prüft dabei, welche Populationen für Ihre konkrete Fragestellung methodisch sinnvoll und statistisch sauber begründbar sind.

    Statistische Methoden

    Der Methodenteil bildet den Kern des SAP. Hier wird nicht nur festgelegt, welcher Test verwendet wird, sondern auch, warum genau diese Methode zur Datenstruktur und Fragestellung passt.

    Typische Zuordnungen sind:

    FragestellungMögliche Methoden
    Gruppenunterschiede bei metrischen Datent-Test, Welch-Test, Mann-Whitney-U-Test, ANOVA, Kruskal-Wallis-Test
    Kategoriale GruppenvergleicheChi-Quadrat-Test, Fisher-Test, logistische Regression
    Zusammenhang zwischen VariablenKorrelation, lineare Regression, multiple Regression
    Zeit-bis-Ereignis-DatenKaplan-Meier, Log-Rank-Test, Cox-Regression
    Wiederholte MessungenMixed Models, GEE, Repeated Measures ANOVA
    FragebogendatenReliabilitätsanalyse, Faktorenanalyse, Skalenbildung
    PrognosemodelleRegressionsmodelle, Validierung, Klassifikationsmodelle
    UnternehmensdatenSegmentierung, Scoring, Forecasting, Warenkorbanalyse

    Entscheidend ist dabei nicht die Komplexität der Methode, sondern ihre Passung zur Fragestellung, Skalierung, Stichprobengrösse und Datenqualität. Novustat wählt Verfahren so aus, dass sie methodisch korrekt und zugleich praktisch umsetzbar sind.

    Missing Data und Datenqualität

    Fehlende Werte, Ausreisser oder inkonsistente Codierungen können die Ergebnisse erheblich beeinflussen. Daher definiert der Statistische Analyseplan SAP klare Regeln zur Datenprüfung und Datenbereinigung.

    Mögliche Bestandteile sind:

    • Plausibilitätsprüfungen
    • Definition von Ausreissern
    • Umgang mit fehlenden Werten
    • Complete-Case-Analysen
    • Multiple Imputation
    • Sensitivitätsanalysen
    • Dokumentation von Drop-outs
    • Regeln zur Variablencodierung
    • Ableitung neuer Variablen oder Scores

    Dieser Teil ist besonders wichtig, wenn Sie mit Patientendaten, Registerdaten, Fragebogendaten oder retrospektiven Datensätzen arbeiten.

    Ergebnisdarstellung und Reporting

    Ein SAP legt idealerweise auch fest, wie Ergebnisse strukturiert dargestellt werden. Dadurch entsteht am Ende kein unübersichtlicher Datensatz, sondern ein klar strukturierter Ergebnisbericht.

    Typische Ergebnisformate sind:

    • Baseline-Tabellen
    • deskriptive Tabellen
    • Gruppenvergleichstabellen
    • Regressionsmodelle
    • Kaplan-Meier-Kurven
    • Forest Plots
    • Subgruppenübersichten
    • Sensitivitätsanalysen
    • p-Werte, Effektgrössen und Konfidenzintervalle
    • methodischer Ergebnisbericht
    • Management Summary oder wissenschaftlicher Ergebnisteil

    Novustat stellt dabei sicher, dass die Ergebnisdarstellung zur Zielgruppe passt – ob Management-Report, medizinische Dissertation oder regulatorischer Studienbericht.

    Besondere Anforderungen in Medizin, Pharma und klinischer Forschung

    In der Medizin, Pharmaforschung und klinischen Forschung reicht eine rein oberflächliche Auswertungsplanung nicht aus. Patientendaten, klinische Endpunkte, Therapieeffekte, Nebenwirkungen, Subgruppenanalysen, Drop-outs sowie fehlende Werte erfordern eine methodisch klar strukturierte und regulatorisch nachvollziehbare Vorgehensweise.

    Ein statistischer Analyseplan dient hier dazu, zentrale Entscheidungen bereits vor der Auswertung verbindlich festzulegen. Dazu gehören insbesondere die Definition des primären Endpunkts, die Auswahl geeigneter Analysepopulationen, die Planung von Sensitivitätsanalysen sowie der strukturierte Umgang mit Intercurrent Events und fehlenden Outcome-Daten. Dadurch wird sichergestellt, dass die spätere Auswertung nicht nachträglich angepasst wird, sondern einer vorab definierten und wissenschaftlich belastbaren Logik folgt.

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    Regulatorischer Rahmen und internationale Standards

    Für medizinisch-pharmazeutische Studien orientiert sich die Erstellung eines SAP an international anerkannten Leitlinien und Qualitätsstandards. Besonders relevant sind dabei:

    • ICH E9 – beschreibt grundlegende statistische Prinzipien für Design, Durchführung, Analyse und Bewertung klinischer Studien
    • ICH E9(R1) – konkretisiert das Konzept der Estimands sowie Anforderungen an Sensitivitätsanalysen und den Umgang mit interkurrenten Ereignissen
    • ICH E6(R3) / Good Clinical Practice (GCP) – definiert Anforderungen an Planung, Durchführung, Dokumentation und Berichterstattung klinischer Studien

    Diese Leitlinien stellen sicher, dass klinische Studien transparent, reproduzierbar, auditierbar und regulatorisch verwertbar sind. Der SAP ist damit kein optionales Zusatzdokument, sondern ein zentraler Bestandteil der Studienqualität und Zulassungsfähigkeit.

    Bedeutung für die Praxis

    Das bedeutet konkret: In regulierten Studienumfeldern ist der SAP ein verpflichtender Bestandteil der Studienplanung und muss in der Regel vor Studienbeginn finalisiert werden. Ohne einen klar definierten Analyseplan ist eine regulatorisch akzeptierte und wissenschaftlich belastbare Auswertung nur eingeschränkt oder nicht möglich.

    Typische SAP-Themen in Medizin und Pharma

    Ein professioneller statistischer Analyseplan umfasst in diesem Kontext typischerweise folgende Inhalte:

    • Definition primärer und sekundärer Wirksamkeitsendpunkte
    • Sicherheitsendpunkte und Nebenwirkungsanalysen
    • Baseline-Charakteristika der Studienpopulation
    • Definition und Analyse von Patientenkollektiven
    • Vergleich von Therapie- und Kontrollgruppen
    • Subgruppenanalysen (z. B. nach Diagnose, Risikofaktoren oder Therapieform)
    • Überlebenszeitanalysen (Time-to-Event-Analysen)
    • Longitudinale Datenanalysen
    • Analyse klinischer Scores und Laborparameter
    • Fallzahlplanung und Poweranalyse
    • Missing-Data-Strategien
    • Sensitivitäts- und Robustheitsanalysen
    • Strukturierung für Studienberichte, Publikationen oder Dissertationen

    Novustat berücksichtigt bei der Analyseplanung diese regulatorischen und fachlichen Anforderungen und richtet die Erstellung des SAP an etablierten Qualitätsstandards aus. Dazu gehören insbesondere GCP-konforme Vorgehensweisen sowie eine saubere methodische Planung im Sinne klinischer und biostatistischer Best Practices

    Typische Fehler ohne klaren Analyseplan

    Viele statistische Probleme entstehen nicht erst bei der Auswertung selbst, sondern bereits in der Planungsphase eines Projekts. Wenn kein klarer statistischer Analyseplan vorliegt, bleiben zentrale methodische Entscheidungen oft offen oder werden erst im Verlauf der Analyse spontan getroffen.

    Typische Fehler sind dabei insbesondere:

    • Die Forschungsfrage und Hypothesen sind nicht ausreichend präzise formuliert
    • Primäre und sekundäre Endpunkte werden nicht klar voneinander abgegrenzt oder vermischt
    • Die geplante Fallzahl ist nicht auf die spätere statistische Analyse abgestimmt
    • Eingesetzte statistische Tests passen nicht zur Skalierung oder Datenstruktur
    • Fehlende Werte werden erst ad hoc während der Auswertung behandelt
    • Subgruppenanalysen entstehen explorativ aus den Ergebnissen heraus, ohne vorherige Definition
    • Ausreisser werden ohne einheitliche oder nachvollziehbare Kriterien entfernt
    • Modelle enthalten zu viele oder methodisch nicht begründete Kovariaten
    • Tabellen, Grafiken und Ergebnisdarstellungen folgen keiner konsistenten Struktur
    • Ergebnisse lassen sich nur eingeschränkt gegenüber Betreuern, Reviewern oder Stakeholdern begründen

    Die Folge solcher fehlenden oder unklaren Planungen sind häufig inkonsistente Ergebnisse, methodische Schwächen und ein erhöhter Korrekturaufwand im gesamten Projektverlauf.

    Mit einem professionell erstellten statistischen Analyseplan lassen sich diese Probleme frühzeitig vermeiden. Er schafft eine klare methodische Grundlage bereits vor der eigentlichen Auswertung und sorgt dafür, dass Entscheidungen transparent, reproduzierbar und fachlich begründet getroffen werden. Dadurch werden Zeitverluste, unnötige Korrekturen und Unsicherheiten im Analyseprozess deutlich reduziert.

    Ablauf der Zusammenarbeit mit Novustat

    1. Anfrage und Projektsichtung

    Sie senden uns Ihre Fragestellung, vorhandene Unterlagen und den aktuellen Projektstand. Je nach Projekt können das Studienprotokoll, Exposé, Ethikantrag, Fragebogen, Datensatz, Variablenliste, Forschungsfragen, Rohdaten oder bisherige Auswertungen sein.

    2. Methodische Ersteinschätzung

    Wir prüfen, welche statistischen Anforderungen bestehen. Dabei betrachten wir Design, Datenstruktur, Zielsetzung, Stichprobe, Endpunkte, Softwareanforderungen und zeitlichen Rahmen.

    3. Konzept für Ihren Analyseplan

    Anschliessend entwickeln wir die passende Struktur für Ihren Analyseplan für Statistik. Wir definieren, welche Inhalte notwendig sind und wie detailliert der SAP ausfallen sollte.

    4. Erstellung oder Prüfung des SAP

    Novustat erstellt den vollständigen statistischen Analyseplan oder prüft Ihren vorhandenen Entwurf. Wir achten darauf, dass Fragestellung, Hypothesen, Methoden, Datenstruktur und Ergebnisdarstellung logisch zusammenpassen.

    5. Umsetzung der Auswertung

    Auf Wunsch übernimmt Novustat auch die anschliessende Auswertung. Dazu gehören Datenaufbereitung, statistische Analysen, Tabellen, Grafiken und Ergebnisinterpretation.

    6. Ergebnisbericht und Interpretation

    Sie erhalten verständlich aufbereitete Ergebnisse, die Sie für Studienbericht, Dissertation, Publikation, Management-Entscheidung oder Präsentation nutzen können.

    Novustat beschreibt den eigenen Statistik-Service als Unterstützung für Unternehmen, Studierende und statistische Projekte; für Software und Auswertung werden unter anderem SPSS, R, Stata, SAS und weitere Tools genannt.

    Für wen eignet sich diese Leistung?

    Ein statistischer Analyseplan eignet sich für alle Projekte, bei denen Daten nicht nur beschrieben, sondern systematisch ausgewertet, interpretiert und nachvollziehbar dokumentiert werden müssen. Besonders relevant ist er überall dort, wo methodische Klarheit, Reproduzierbarkeit und belastbare Ergebnisse entscheidend sind.

    Unternehmen

    Unternehmen nutzen einen SAP, um datenbasierte Entscheidungen methodisch abzusichern. Typische Anwendungsfelder sind Kunden- und Mitarbeiterbefragungen, Produkt- und Marktanalysen, Prozessauswertungen, A/B-Tests, Forecasting sowie datengetriebene Geschäftsmodelle.

    Der Vorteil eines SAP liegt darin, dass interne Teams, externe Dienstleister und Entscheidungsträger auf einer einheitlichen methodischen Grundlage arbeiten. Dadurch werden Ergebnisse vergleichbarer, transparenter und deutlich besser kommunizierbar – insbesondere im Management- und Stakeholder-Kontext.

    Forschungsteams und Institute

    Forschungsteams und wissenschaftliche Institute profitieren besonders bei der Studienplanung, der Vorbereitung von Förderanträgen, der Publikation von Ergebnissen sowie bei interdisziplinären Kooperationsprojekten von einem strukturierten Analyseplan.

    Der Analyseplan für Statistik schafft hier eine verbindliche Schnittstelle zwischen fachlicher Fragestellung, methodischer Planung und statistischer Umsetzung. Gerade in interdisziplinären Projekten hilft er dabei, Missverständnisse zwischen medizinischen, wissenschaftlichen und statistischen Anforderungen frühzeitig zu vermeiden und die Studienlogik konsistent aufzubauen.

    Medizin, Pharma und Biotech

    In der medizinischen und pharmazeutischen Forschung ist der statistische Analyseplan ein zentraler Qualitätsbaustein. Er beeinflusst massgeblich die Aussagekraft und regulatorische Verwertbarkeit der Ergebnisse.

    Novustat unterstützt in diesem Bereich insbesondere bei der Definition von Endpunkten, der Festlegung von Analysepopulationen, der Fallzahlplanung, der biostatistischen Modellierung, der Auswertung medizinischer Datensätze, der Durchführung von Sensitivitätsanalysen sowie der Erstellung strukturierter Ergebnisberichte.

    Die Leistung eignet sich unter anderem für klinische Studien, Beobachtungsstudien, retrospektive Patientendatenanalysen, Registerstudien, Real-World-Evidence-Projekte, Biomarkeranalysen, Medizinprodukte sowie pharmazeutische Forschungsprojekte.

    Studierende und Doktoranden

    Auch im akademischen Bereich ist ein SAP besonders wertvoll, wenn Forschungsfrage, Datensatz und statistische Methodik noch nicht vollständig aufeinander abgestimmt sind. Der Analyseplan hilft dabei, die Auswertung strukturiert vorzubereiten und Feedback von Betreuern methodisch sauber umzusetzen.

    Insbesondere bei medizinischen Doktorarbeiten, Masterarbeiten und empirischen Abschlussarbeiten sorgt ein klarer SAP dafür, dass Auswertungen effizient geplant werden können. Dadurch ist frühzeitig ersichtlich, welche Analysen notwendig sind, welche Tabellen und Abbildungen benötigt werden und wie die Ergebnisse korrekt interpretiert werden sollten.

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    Methoden, Software und Ergebnisformate

    Novustat arbeitet methodenoffen und projektbezogen. Die Auswahl der statistischen Verfahren erfolgt nicht nach Standard oder Gewohnheit, sondern basiert konsequent auf der Datenstruktur, der Forschungsfrage und der jeweiligen Zielsetzung.

    Mögliche Software

    Für die Umsetzung der statistischen Analyse kommen je nach Projekt unterschiedliche Programme zum Einsatz, darunter:

    • SPSS
    • R
    • Stata
    • SAS
    • Excel
    • SmartPLS
    • weitere projektspezifische Tools

    Novustat setzt insbesondere etablierte, skriptbasierte Statistiksoftware wie R oder SAS ein, um sowohl klassische Auswertungen als auch komplexe statistische Modellierungen und Programmierungen umzusetzen.

    Für die Erstellung eines statistischen Analyseplans selbst ist keine Software erforderlich. Der SAP ist ein methodisches Planungsdokument, das vor der eigentlichen Auswertung erstellt wird und die statistische Vorgehensweise inhaltlich definiert.

    Die Software wird erst im nächsten Schritt relevant, wenn der SAP in die praktische Datenanalyse überführt wird. In manchen Fällen kann im SAP lediglich ergänzend angegeben werden, mit welchem Programm die spätere Auswertung durchgeführt wird (z. B. im regulatorischen Kontext), die inhaltliche Planung ist jedoch unabhängig davon.

    Mögliche Ergebnisformate

    Je nach Projektziel können unter anderem folgende Ergebnisse erstellt werden:

    • vollständiger statistischer Analyseplan
    • SAP-Review mit Kommentaren
    • Methodenkonzept
    • Auswertungssyntax
    • Tabellenband
    • Abbildungsset
    • Ergebnisbericht
    • Interpretation der Resultate
    • Methodenteil für Abschlussarbeit oder Publikation
    • Management Summary
    • Studienbericht oder medizinisch-wissenschaftliche Ergebnisdarstellung

    Warum Novustat?

    Novustat verbindet Statistikberatung, Datenanalyse und methodische Umsetzung zu einem integrierten Ansatz. Dadurch erhalten Sie nicht nur ein theoretisches Konzept, sondern eine direkt umsetzbare Grundlage für Ihre Auswertung.

    Ihre Vorteile

    • individuelle Planung statt Standardvorlage
    • Unterstützung durch erfahrene Statistiker
    • starke Erfahrung mit akademischen, medizinischen und unternehmerischen Projekten
    • methodische Beratung und praktische Umsetzung aus einer Hand
    • klare Kommunikation auch bei komplexen statistischen Fragen
    • Unterstützung bei SPSS, R, Stata, SAS und weiteren Tools
    • geeignet für Studien, Forschung, Unternehmen, Medizin, Pharma und Abschlussarbeiten
    • auf Wunsch inklusive Auswertung, Interpretation und Reporting

    Novustat arbeitet mit einem Team aus über 80 qualifizierten Statistikern und verfügt über umfangreiche Projekterfahrung in unterschiedlichen Fachbereichen.

    Fazit: Jetzt statistischen Analyseplan professionell erstellen lassen

    Ein statistischer Analyseplan ist die Grundlage für eine sichere, nachvollziehbare und zielgerichtete Datenauswertung. Er schafft Klarheit über Forschungsfragen, Endpunkte, Analysepopulationen, statistische Methoden, den Umgang mit fehlenden Daten, Subgruppenanalysen sowie die geplante Ergebnisdarstellung.

    Für Unternehmen bildet der SAP eine belastbare Entscheidungsgrundlage für datengetriebene Prozesse und strategische Analysen. In Forschungsteams erhöht er die methodische Transparenz und sorgt für eine einheitliche, nachvollziehbare Studienlogik. In Medizin und Pharma unterstützt er die strukturierte Planung komplexer und häufig regulatorisch relevanter Datenauswertungen. Für Studierende und Doktoranden bietet er Sicherheit in einer Phase, in der methodische Fehler besonders schnell zu zeitintensiven Korrekturen führen können.

    Novustat unterstützt Sie genau dort, wo Sie stehen: bei der ersten Planung eines SAP, bei der fachlichen Prüfung eines bestehenden Analyseplans, bei der vollständigen Erstellung oder bei der direkten Umsetzung der statistischen Auswertung.

    Senden Sie uns Ihre Fragestellung, Ihren Datensatz oder Ihre Studienunterlagen. Novustat prüft Ihr Projekt und erstellt Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihren statistischen Analyseplan.

    FAQ zum statistischen Analyseplan