Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) war eine Bundesoberbehörde in Deutschland, die sich mit der Bereitstellung medizinischer Informationen und Daten befasste. Es unterstand dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und hatte seinen Sitz in Köln. Im Jahr 2020 wurde das DIMDI in das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) integriert, wodurch viele seiner Aufgaben in eine größere Behörde überführt wurden.

Auch nach der Integration bleibt die Bedeutung der medizinischen Dokumentation und Datenanalyse von zentraler Relevanz. Gerade in der modernen digitalen Welt werden präzise Daten und deren Analyse immer wichtiger, um die Qualität von Forschungsprojekten sicherzustellen – insbesondere im Rahmen von Dissertationen im Bereich Medizin.

Wir können Sie gezielt bei der statistischen Auswertung klinischer Studien unterstützen, der Analyse medizinischer Daten sowie der Beratung zur statistischen Methodik. Unsere Leistungen umfassen Datenaufbereitung und Qualitätskontrolle für medizinische Forschungsprojekte, einschließlich statistischer Analysen im Rahmen von Dissertationen im Fachbereich Medizin.

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Aufgaben und Funktionen: DIMDI

Das DIMDI spielte eine zentrale Rolle in der medizinischen Informationsverarbeitung und stellte zahlreiche Datenbanken und Klassifikationen bereit. Zu den wichtigsten Aufgaben gehörten:

  1. Verwaltung medizinischer Klassifikationen:
    • Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD)
    • Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS)
    • Anatomisch-therapeutisch-chemische Klassifikation (ATC)
  2. Betrieb medizinischer Datenbanken:
    • Bereitstellung wissenschaftlicher Literatur und Forschungsergebnisse
    • Zugang zu regulatorischen Informationen über Arzneimittel und Medizinprodukte
  3. Unterstützung der Gesundheitspolitik:
    • Bereitstellung von Daten für die Gesundheitsforschung
    • Entwicklung und Pflege von Standards für medizinische Dokumentation
  4. Medizinische Terminologie und Normen:
    • Förderung einer einheitlichen medizinischen Fachsprache
    • Unterstützung bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens

Bedeutung für das Gesundheitswesen

Das DIMDI war für viele Akteure im Gesundheitswesen eine essenzielle Informationsquelle. Dazu gehörten:

  • Ärzte und medizinisches Fachpersonal, die auf aktuelle medizinische Klassifikationen und Terminologien angewiesen waren.
  • Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen, die auf umfangreiche Datenbanken zur medizinischen Literatur und Arzneimittelinformationen zugriffen.
  • Gesetzliche Krankenkassen, die medizinische Klassifikationen für die Abrechnung von Leistungen nutzten.
  • Pharmaunternehmen, die regulatorische Informationen und Studienergebnisse über das DIMDI abrufen konnten.

Integration in das BfArM

Im Zuge der Digitalisierung des Gesundheitswesens und der Neuorganisation von Bundesbehörden wurde das DIMDI 2020 in das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) integriert. Viele der bisherigen Aufgaben des DIMDI werden seitdem von der Abteilung „Medizinische Information“ innerhalb des BfArM übernommen. Die Zusammenführung sollte:

  • Die Effizienz staatlicher Informationssysteme erhöhen
  • Eine bessere Koordination medizinischer Daten gewährleisten
  • Die Zugänglichkeit medizinischer Informationen für Fachkreise und die Öffentlichkeit verbessern

Das DIMDI war über viele Jahre eine zentrale Institution für die Bereitstellung medizinischer Informationen in Deutschland. Auch nach der Integration in das BfArM bleiben die Aufgaben zur medizinischen Dokumentation und Information weiterhin von großer Bedeutung. Die Digitalisierung und Vernetzung im Gesundheitswesen werden künftig noch stärker im Fokus stehen, um eine moderne und effiziente Bereitstellung medizinischer Daten sicherzustellen.

Auch nach der Integration bleibt die Bedeutung der medizinischen Dokumentation und Datenanalyse von zentraler Relevanz. Gerade in der modernen digitalen Welt werden präzise Daten und deren Analyse immer wichtiger, um die Qualität von Forschungsprojekten sicherzustellen – insbesondere im Rahmen von Dissertationen im Bereich Medizin.